5.4.) Stapel, An der Wisch
"Insbesondere aber daß unter den Fränckischen Königen und schon unter Carl den Grossen die Schiffahrt von Frießland auf Bremen und von dar auf der Aller und Leine nach Hannover, ja noch weiter die Leine hinauf nach Calenberg, Poggenburg bis vor Eltz, wo die Saale in die Leine fällt, gegangen, giebet die merckliche Stelle beym Annalista Sax. A.815. zu erkennen." GRUPEN Neben den Zünften wird die Meinheit der Bürger 1371 erstmals in Hannover erwähnt, darunter die Wasserfahrer. nach HANNOVER CHRONIK Der hannoversche Stapel soll an der heute nicht mehr vorhanden Leineschleife (in etwa Seniorenheim an der Fischerstraße) gelegen haben. Andertensche Wiese, der Straßenname soll auf eine Flurbezeichnung zurückgehen, die nach einem zeitweiligen Eigner der Patrizierfamilie von Anderten (s.Anderten) benannt wurde (historisches Besitzverhältnisse sind vielleicht belegbar aber für Benennung nicht zwingend). In einer früheren Straßenbenennung heißt es "An der Wisch" hier fehlt die Verbindung zur Patrizierfamilie v. Anderten gänzlich. Das Spapelrecht konnte z.B. beinhalten, dass den Bürgen einer Stadt, die den Fluß passierende Ware, 3 Tage angeboten werden mußte. "Um die eigenen Bürger auf die Kaufgelegenheiten aufmerksam zu machen, hatten z.B. die Stadt Köln in der Holzmarktordnung aus der zweiten Hälfte des 14.Jahrhunderts bestimmt, daß die nach dort kommenden Holzflößer einen sog. "Wisch", d.h. ein Strohbüschel, am Floß aufstecken mußten." KEWELOH Wisch ist also ein besonderes Privileg und hat nur entfernt mit einer Wiese zu tun.