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Faßbinder
Binder, Böttcher, Büttner, Küfer, Scheffler und noch andere sind Berufsbezeichnungen für den Hersteller von z.B. Wannen, Tonnen, Eimer, Butten, Zubern und Scheffeln. Ob schwere Fässer aus Eichenholz und mit Eisenreifen umgeben oder leichte Fässer aus Nadel-holz und mit Zweigen von Weide, Pappel oder Birke umreift. Bedarf war vorhanden für Bier, Wein und Brandwein, Teer, Holzkohle, Schießpulver und Aschenprodukte, Butter, Schmalz, Fisch, Gurken und Kraut und vieles mehr. Für den Zwischentransport war es optimal, es ließ sich rollen.

Flößerei
Bei der Flößerei wurden Bäume zusammengespannt um sie mit dem Wasser eines Flusses zu transportieren. (schwere Eichenbaumstämme mußten z.B. mit leichten Nadelbäumen gebunden werden) Die Flößerei auf der Leine (Ihme) war sicherlich eine ursprüngliche Nutzung. 1576 sollte die Leine durch Begradigung für größere Baumstämme nutzbar gemacht werden, das verhinderte Herzog von Grubenhagen der Schaden an Mühlenwehren befürchtete. nach VERKEHRSAUSSTEL-LUNG. 1704 wurden umfangreiche Tannenholzflöße für den Ausbau Herrenhausens auf der Leine talwerts befördert. nach VERKEHRSAUSSTELLUNG.

Freie, große
Ahlten, Blim, Ilten, Höver, Gretenberg, Rethmar, Evern, Dolgen, Heimar, Klein Lobke, Sehnde, Anderten. Lehr-te, Harber.

Freie, kleine
Laatzen, Döhren und Wülfel Freie Dörfer Keiner Grundherrschaft verpflichtete Anwohner, Privilegien konnten durch Neusiedlung und der damit verbundenen Urbarmachung erworben sein. Die großen und kleinen Freien bei Hannover. Frohndienst Dienst für den Herrn (Fro = Herr)